Lokale Agenda 21 - "Global denken - lokal handeln"
Allgemein:
Entwicklung des Leitbildes der Nachhaltigkeit
1986
- Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland - Bericht)
- Begriff der nachhaltigen Entwicklung wird wesentlich geprägt
- "Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt,ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen"
1992
- UN - Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro
- Die Agenda 21 wird verabschiedet
1994
- Erste Europäische Konferenz über zukünftige Städte und Gemeinden in Aalborg.
- Die Charta von Aalborg wird verabschiedet
1997
- Sondergeneralversammlung der Vereinten Nationen in New York
- Die praktische Umsetzung der Agenda 21 wird kritisch reflektiert. Der erhoffte Kurs auf eine nachhaltige Entwicklung hat bisher nicht stattgefunden.
2000
- Nachfolgetreffen der Konferenz von Aalborg in Hannover
Agenda bedeutet "Tagesordnung", damit ist die Agenda 21 die "Tagesordnung des 21. Jahrhunderts". Zum Leitgedanken der lokalen Agenda wurde der Begriff der "nachhaltigen Entwicklung".
Das neue an der Agenda 21 besteht in der konstruktiven Vernetzung der 3 Zielgrößen gesellschaftlicher Entwicklung:
- ökologische Systeme
- bestandsfähige wirtschaftliche Entwicklung
- soziale Gerechtigkeit
Arbeitskreise
AK Frauen
Anliegen des AK:
- Sicht der Freitaler Frauen auf die Entwicklung ihrer Stadt zu artikulieren
- für die Jahresprojekte werden Leitbilder entwickelt, die eine nachhaltige Entwicklung berücksichtigen
- Vergleichsanalyse der Freitaler Pflegeeinrichtungen unter den Gesichtspunkten von Pflegeangeboten und Arbeitsbedingungen für das Personal ist abgeschlossen
- Erstellung eines Angebotskatalogs zur optimalen Heimplatzfindung für Angehörige von Pflegebedürftigen wird in öffentlichen Einrichtungen ausgelegt und 2011 um die Angebote der ambulanten Pflegedienste erweitert
- Diskussionsabende mit der Freitaler Stadtverwaltung zu Themen wie Stadtentwicklungskonzept, Ergebnisse der Befragung Kindergartenbetreuung und Spielplatzanalyse
- Treffen mit Beauftragten für Chancengleichheit (AA Pirna) und dem IRIS e.V. zum Thema Abwanderung von Frauen bzw. Förderung und Unterstützung für Frauen am Arbeitsmarkt /Wiedereinstieg
- öffentliche Veranstaltungen (Buchlesungen)
AK Naturbewahrung
Anliegen des AK: nachhaltiger Schutz unserer Umwelt für künftige Generationen, Förderung von Biotop- und Artenschutz in Klein- und Hausgärten sowie bei der Gebäudesanierung, Schutz und flächenmäßige Erweiterung der in Freital vorhandenen, ökologisch bedeutsamen und seltenen Naturschutzobjekte)
- Tag des offenen Gartens (25.06.2011)
- Durchführung des zentralen Frühlingsspaziergangs (29.05.2011)
- Projekte: Bau von Insektenhotels, Nistkästen, Fledermauskästen
- Info-Material und diverse Bauanleitungen
- Zusammenarbeit mit Wohnungsgesellschaften und der Stadtverwaltung hinsichtlich Anbringung von Nistkästen und Wiesenmahd
- öffentliche Vorträge (Baumschnittkurs)
- Wettbewerb "Naturnaher Garten", erweitert auch auf Gärten des Kleingartenverbandes der Stadt Freital und Schulgärten
- Aktualisierung und Kontrolle Freitaler Naturdenkmale
- Frühjahrsexkursion
- Projekt: Streuobstwiesen in Freital (Kartierung, Erfassung des Zustandes) Ziel: Erhalt der Streuobstwiesen
- Einbringen in die Gestaltung des Geländes hinter dem Neumarkt
- Gemeinschaftsprojekt Anlage "Naturnaher Garten" zusammen mit UWZ am Edgar-Rudolph-Weg
- Betreuung der Krötenwanderung im Poisental und Bereich Hammerteich
- 2011 Beginn einer Vortragsreihe "Wildtiere in Freital" und diverser Biotoprundgänge
AK Energie
Ziel: effizienter Energieeinsatz im öffentlichen und privaten Bereich, bewusster Umgang mit unseren Naturressourcen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
- Forum für alle an Energiefragen Interessierten
- öffentliche Vorträge von Fachleuten (Themen wie Wärmepumpenanlagen für Wohngebäude, Solartechnik, alternative und regenerative Energieformen, Öko-Strom, Fördermöglichkeiten für private Hausbesitzer)
- Neuerwerb von Literatur für Umweltbibliothek (Gebäude-Energie-Pass, Solar- und Windenergie, Planung konventioneller und regenerativer Haustechnik)
- Bearbeiten von Themen wie z.B. Energiesparmaßnahmen und Festbrennstoff-technik
- Bereitstellung von Informationsblättern zum Thema "Einsatz regenerativer Energien"
- Diskussionsabend mit Freitaler Strom und Gasversorgung über aktuellen Stand der alternativen Energienutzung in Freital
- Für Schulen bietet der Arbeitskreis Material zur Problematik der Klimapolitik als Unterrichtseinheit an.
Weitere Infos zu den aktuellen Arbeitskreisen können unter www.freital.de abgerufen werden.